Bliss-Theaterstudio
Konrad Kerschner, in den 50er Jahren Student der Otto-Falckenberg-Schule in München, gründete 1978 in der Guldeinstraße 47 das Theater im Westend und die Schauspielschule Bliss-Theaterstudio. Diese beiden Institutionen leitete er 15 Jahre lang erfolgreich.

Neben den Theorien von Stanislawski und Grotowski waren später vor allem die Päpste des improvisierten Schauspiels Viola Spolin und Keith Johnstone seine großen Vorbilder. Improvisationen sollten dem Schauspieler helfen, den Kopf auszuschalten und aus innerer Aktion heraus zu spielen.

Konrad Kerschners Grundsätze von konzeptfreier Regie, Überwindung des Intellekts und seine Arbeit auch mit Amateuren machten ihn zu einer umstrittenen, manchmal sogar angefeindeten Person.

Gleichwohl, und vielleicht deshalb, haben viele seiner Schüler im Bliss-Theaterstudio das Sprungbrett einer erfolgreichen Karriere gehabt.
Die Fotos zeigen Konrad Kerschner in Pausen bei mehrtägigen Schauspiel-Workshops in Colmar ca. 1991 / 1992

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